Die Ablehnung des niedersächsischen Antrags zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes im Bundesrat kritisiert Helmut Dammann-Tamke, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, wie folgt:

„Die heutige Ablehnung der niedersächsischen Initiative ist ein weiterer Rückschlag für den Ausgleich zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. Während wir in Niedersachsen mit dem Niedersächsischen Weg modern und nachhaltig in die Zukunft gehen, gibt es im Bundesrat offensichtlich eine strukturkonservative Mehrheit für ein altbackendes gegeneinander von Naturschutz und unseren bäuerlichen Familienbetrieben. Statt auf Anreize und finanziellen Ausgleich zu setzen, setzt diese Mehrheit auch zukünftig allein auf Ordnungsrecht Sanktionen. So lässt sich eine nachhaltige Zukunft nicht gestalten.“