Dammann-Tamke: Meyers willkürliche Rotstift-Politik geht weiter: Drastische Kürzungen bei Förderung für Privatwaldbesitzer geplant

Hannover. Der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Dammann-Tamke, hat Landwirtschaftsminister Meyer vorgeworfen, in seinem Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2017/18 „willkürlich den Rotstift“ anzusetzen. Hintergrund sind die geplanten Kürzungen bei der Förderung der forstfachlichen Betreuung für Privatwaldbesitzer in Höhe von rund 200.000 Euro. „Der Minister knüpft nahtlos an seine willkürliche Kürzungspolitik der Vorjahre an: Nach den Kürzungen bei der Agrarinvestitionsförderung, beim Wegebau und beim allgemeinen Kammerhaushalt sind jetzt die Waldbauern dran“, kritisierte Dammann-Tamke am Rande der heutigen Sitzung des Landwirtschaftsausschusses, in der Meyer seinen Haushaltsplanentwurf für den Agrarbereich vorgestellt hat.

„Diese Kürzung ist weder fachlich noch aus haushaltspolitischen Gesichtspunkten zu rechtfertigen. Auch auf Nachfrage konnte der Minister keine nur ansatzweise zufriedenstellende Erklärung dafür liefern, warum Niedersachsens Privatwaldbesitzer in den kommenden Jahren eine deutlich höhere finanzielle Belastung tragen müssen.“ Angesichts der großen Bedeutung des Lebensraumes Wald sowie der kleinstrukturierten Besitzverhältnisse sei es für die Waldbesitzer unabdingbar, bei der Bewirtschaftung von qualifizierten Förstern beraten zu werden. „Der Privatwald steht jedem Bürger offen – vor diesem Hintergrund sind Förderung und Planungssicherheit absolut gerechtfertigt.“